Donnerstag, 27. Mai 2010

kahnbein

der befund meines mrt war ja nun doch nicht eindeutig, wie bereits geschrieben. der handchirurg hat den chefarzt dazu gerufen, und auch dieser meinte, eine op wäre nach diesem befund nicht eindeutig. die bandverletzung 2. oder 3. grades sei nicht nachweisbar, es könnte eine 1. grades sein, diese würde im gips ausheilen. allerdings sähe mein kahnbein nicht gesund aus, und auch der befund sprach von "art einer okkulten fissuralen fraktur". also noch was dazu, ich kriege nicht genug ...

kahnbeinbrüche kommen häufig vor, obwohl man selten drüber liest. das kahnbein ist aber der am längsten heilende bruch nach der wirbelsäule. wenn er nicht operiert werden muss, also konservativ behandelt wird, sind gipszeiten von 12 wochen normal. mich hat man also vor gut zwei wochen mit einem oberarmgips mit daumeneinschluss versorgt und mir erst einmal sechs wochen prognostiziert. dann würde man noch einmal gucken. immerhin durfte der oa-gips letzten dienstag in einen ua-gips gekürzt werden. das ist zwar für die bewegung des arms (und den ellbogenbruch) gut, da ich jetzt auch schon in der krankengymnastik bin, aber durch den daumeneinschluss bin ich eigentlich noch unbeholfener geworden. ich kann gar nichts greifen - soll es ja auch nicht, das ist ja der sinn der sache.

meine krankschreibung endet nächsten dienstag, ich möchte mittwoch wieder arbeiten gehen, laut meinem orthopäden ist gegen leichte bürotätigkeit nichts zu sagen. montag bin ich dann noch mal beim arzt. leider ist heute meine krankengymnastin krank geworden, so dass ich erst nächsten dienstag wieder hin kann. immerhin macht der ellbogen fortschritte, strecken geht schon sehr gut, beugen ist noch ein problem. soll aber normal sein und wird vermutlich ohne probleme wieder zu gebrauchen sein. das gleiche hoffe ich bei der hand, die horrorstories in diversen foren hören sich grauenhaft an.

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