Samstag, 8. Mai 2010

3. staffel battlestar galactica

mit der bin ich jetzt durch, und eigentlich kann ich nicht anders, ich halte es immer noch - zumindest, was die äußeren umstände angeht - für großen mist. klar ist es spannend, aber es gab sogar bei den wildesten star-trek-geschichten sachen, die realistischer waren. fragen wie

- kann sich die menschheit, die niemals vorher von der erde gehört hat, bestenfalls in legenden, genau wie wir entwickeln
- wieso beten die zu den griechischen göttern bzw. wieso heißen die götter von kobol genauso wie die griechischen götter
- wieso haben die die gleichen strukturen wie wie wir, die gleichen dienstgrade, die gleichen warmhaltekannen, auch jahrhunderte nach unserer zeit noch die gleichen krankheiten
- wieso haben die alle amerikanische namen
- wieso werden auf flüchtlingsschiffen pressekonferenzen abgehalten, obwohl es nur noch 40.000 menschen gibt, die alle auf den schiffen der flotte sind
- wieso ist in der geflüchteten flotte ausgerechnet ein raffinerieschiff dabei, das treibstoff liefert und ein schiff, das nahrungsmittel verarbeitet
- sind maschinen fähig bzw, werden sie jemals fähig sein, kopien von menschen zu erschaffen und diese auch noch so zu programmieren, dass sie glauben, sie sind menschen
- gehört der weltraum allein den menschen und den zylonen

fragen über fragen. und daran erkennt man, wie unsinnig und hirnrissig das ganze ist. dazu noch die düstere stimmung, die angeblich so tollen charaktertentwicklungen und fertig ist die angeblich soviel bessere serie als das original. das kenne ich nicht wirklich, aber was ich bisher beim zappen so gesehen habe - hier sehen maschinen nicht wie menschen aus und es wird mal gelacht. klar ist das trash, aber die nachfolgeserie ist blanker unsinn und darüber hinaus noch ziemllich deprimierend. trotzdem bin ich gespannt auf die vierte staffel, denn wie gesagt, spannend ist es allemal.

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