Freitag, 30. April 2010

battlestar galactica

süchtigmachend, irre spannend, tolle charakterentwicklungen - all das hatte ich von dieser serie gehört, u. a. auch von meiner schwester. und wieder hat sich gezeigt, dass wir völlig unterschiedliche geschmäcker haben. ganz ehrlich - mir gefällt es nicht. eine haarsträubende story, wo man sich nur wundert, wie man eine solche geschichte auf den bildschirm bringen kann. bei star trek, babylon 5, ja, sogar bei firefly war das nie ein problem bei mir, weil die charaktere liebenswert waren und der humor zumindest ansatzweise vorhanden.

battlestar galactica ist bestenfalls interessant, spannend. mittlerweile, im ersten drittel der zweiten staffel langweile ich mich und sehne mich nach der enterprise oder auf babylon 5 zurück. für mich ist das keine gute sci-fi, tut mir leid. da frage ich mich, was eine gute sci-fi-serie ausmacht.

- außerirdische
- starke hauptfiguren
- sympathische haupt- und nebenfiguren
- eine interessante handlung
- humor

bsg hat nur punkt 2 und 4, wobei ich punkt 4 z. t. eben auch als haarsträubend empfinde, zu viele ungereimtheiten dabei. da erscheint einem sogar star trek tos als realistisch.

nein, ich will keine düsteren weltraumschlachten mit durchgeknallten maschinen sehen, keine charaktere, die mir zum größten teil unsympathisch sind, ich will auch mal über jemanden wie data oder londo lachen können. vielleicht oberflächlich, aber egal, humor gehört einfach dazu, etwas, das bei der angeblich so lächerlichen originalserie von 1978 - kampfstern galactica - in jedem fall vorhanden war. und sympathischer waren die charaktere auch.

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